Download Analgesie und Sedierung in der Intensivmedizin by S. Piepenbrock (auth.), Priv.-Doz. Dr. Jürgen Link, Prof. PDF

By S. Piepenbrock (auth.), Priv.-Doz. Dr. Jürgen Link, Prof. Dr. Klaus Eyrich (eds.)

Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wünschen, daß dadurch dem klinisch tätigen Arzt Entscheidungshilfen für sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu übersehen, daß ein allgemein akzeptiertes Konzept für die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert. In einigen Beiträgen wird über die postoperative Analgesie des nichtintensivtherapiepflichtigen Patienten berichtet, weil gerade auch bei diesen Patienten die Schmerztherapie verbessert werden kann. Darüber hinaus werden die Patho- physiologie des Schmerzes und Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behandelt. Das Buch ist bestens geeignet, schnell über die heute gebräuchlichen Methoden zur Analgesie und Sedierung sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.

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Ketamin in der Intensiv- und Notfallmedizin

Der Band enthält die Vorträge und Diskussionen eines Symposiums, das im Rahmen des Zentraleuropäischen Anästhesiekongresses, München, 1987 abgehalten wurde. Im ersten Teil des Bandes werden neue Erkenntnisse über den Einsatz von Ketamin in der postoperativen part und Intensivmedizin dargestellt. Schwerpunktmäßig werden Aspekte der Analgosedierung unter Einbeziehung verschiedener Medikamentenkombinationen aufgezeigt.

Analgesie und Sedierung in der Intensivmedizin

Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wünschen, daß dadurch dem klinisch tätigen Arzt Entscheidungshilfen für sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu übersehen, daß ein allgemein akzeptiertes Konzept für die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert.

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Wie aIle Benzodiazepine hat jedoch Midazolam nach intravenoser und intramuskularer Applikation auch unerwiinschte Wirkungen auf das - respiratorische System: Atemdepression (Abb. 1), - kardiovaskulare System: Abfall von arteriellem Blutdruck, PCWP; Abnahme der GefaBwiderstande und der Kontraktilitat (Zusammenfassung s. Tabelle 1). Gerade bei Midazolam sind diese Nebenwirkungen vielfaltig belegt (Hempelmann u. Boldt 1988; Klotz 1988; Reinhart et al. 1983). 1. Verhalten des arteriellen pC0 2 nach intramuskularer Pramedikation mit Diazepam (0,2 mg/kg), Promethazin (50 mg) und Pethidin (50 mg), Midazolam 0,1 mg/kg und 0,15 mg/kg im Vergleich zu Placebo.

Durch das Herausfiltem dieser Frequenzen konnte folglich auch die Amplitudenzunahme nicht erfaBt werden. Nach eigenen Erfahrungen konnen AmplitudenmaBe Trendanderungen recht gut reflektieren. Der Nachteil solcher Parameter ist jedoch eine groBe interindividuelle Variabilitat. Die absolute GroBe des Parameters sagt nichts fiber den Grad der Vigilanz und Sedierung aus. Frequenzabhangige MaBe sind hierzu besser geeignet. Einfache FrequenzmaBe sind z. B. die sog. Edgefrequenz (Hudson et al. 1983), die das untere 950/0-Quantil des Powerspektrums, aufgefaBt als Verteilungsdichte beschreibt, oder auch der Median des Spektrums (500/0-Quantil) (Schwilden u.

In der K1inik bot er das akute Stadium eines Alkoholdelirs. AuBerdem wurde eine rechtsseitige Pneumonie diagnostiziert. Urn eine intrakranielle Raumforderung auszuschlieBen, so lite ein zerebrales CT durchgefiihrt werden. Da dies wegen der psychomotorischen Unruhezustiinde nicht moglich war, muBte der Patient sediert werden. Er erhielt 10 g Valium und - als dies nicht ausreichte - 15 mg Dormicum i. v. Nach einer Latenzzeit von 10 min kam es zu einem Atem- und Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Reanimation war erfolgreich.

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