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By HUBER, FÖLSCH

In neuester Zeit gewinnt die Intensivhaltung der Haustiere auch in der Schweiz immer mehr an Boden. Beim Bau der Stallanlagen geht guy vor allem von der Wirtschaftlichkeit (Personaleinsparung, Rationalisierung) aus und nimmt auf das Tier und seine Bediirfnisse nur insoweit Riicksicht, als dies fUr die Produk tion beziehungsweise Leistung bedeutungsvoll ist. Diese Entwicklung wird aber heute von Oekologen, yom Tierschutz und vie len Konsumenten aufs stiirkste be kiimpft. Als Folge davon entwickelten sich zwischen Tierhaltern und aktiven Tierschiitzern oft hitzige Diskussionen. Nach und nach wurden dann auch die durchaus berechtigten Forderungen nach einer neutralen wissenschaftlichen Ab kliirung dieses Fragenkomplexes immer lauter. Da die Intensivhaltung bei den Hiihnern am weitesten vorangetrieben wurde, gedieh hier natiirlich das grosste Bediirfnis an einer diesbeziiglichen Forschungsarbeit. In der heutigen Hiihnerhaltung kennen wir vier gebriiuchliche Aufstallungssyste me: Die biiuerliche Auslaufhaltung und die intensiven Hallenbetriebe mit Kiifig-, Gitterrost- und Bodenhaltung. Eine immer grossere Verbreitung fand in den letzten Jahren die Kiifig- oder Batteriehaltung. Dies hat seinen Grund in den own- und zeitsparenden Anlagen und in der grosstmoglichen Ausnutzung der Bodenfliiche des Betriebes. - four - 1.2. challenge- UND AUFGABENSTELLUNG Durch die Beobachtung der Verhaltensweisen der Hiihner wurde versucht, Grundbedurfnisse aufzuzeigen und zu uberprufen, wie weit die Resultate aus den gebrauchlichen Haltungsformen tiergerechte Bedingungen aufweisen. Nach die sen Grundsatzen wurde das lokomotorische und das akustische Ethogramm, die Pathologie der Fusse, die Feder-und Eiqualitat sowie die Rentabilitat unter sucht.

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Ketamin in der Intensiv- und Notfallmedizin

Der Band enthält die Vorträge und Diskussionen eines Symposiums, das im Rahmen des Zentraleuropäischen Anästhesiekongresses, München, 1987 abgehalten wurde. Im ersten Teil des Bandes werden neue Erkenntnisse über den Einsatz von Ketamin in der postoperativen part und Intensivmedizin dargestellt. Schwerpunktmäßig werden Aspekte der Analgosedierung unter Einbeziehung verschiedener Medikamentenkombinationen aufgezeigt.

Analgesie und Sedierung in der Intensivmedizin

Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wünschen, daß dadurch dem klinisch tätigen Arzt Entscheidungshilfen für sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu übersehen, daß ein allgemein akzeptiertes Konzept für die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert.

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We share and depend on the biosphere with the animals and this compels us to responsibility. This ever changing, living relationship of humans and animals is the basis for our respect of our animal cohabitants. There is a need for test conclusions in the field of ecology, ethology and health. This collected information is intended to serve as a reference and basis for the realization of ecologically sound animal management based on the animals' requirements. This series and it's sources of information are intended to be a symposium for the many different disciplines and professions dealing with animal management.

Eine mogliche Ursache konnte sich aus folgender Ueberlegung ergeben: Das Huhn stammt von dem in den Tropen lebenden Bankivahuhn ab, und es liegt nun die Vermutung nahe, dass auch bei diesen Hybrid-Hennen die tropische Tageslange weiterhin genetisch festgehalten ist. Die Diimmerungsphase der Tropen ist ja sehr kurz und so haben Tiere, welche nicht rechtzeitig, das heisst noch bei Tageslicht aufbaumen, kaum eine Moglichkeit, bei eventuellen StOrungen noch einmal den Schlafplatz zu wechseln. Ein solches Verhalten steigert also eindeutig die Ueberlebensaussichten der Wildhilhner und es ist sehr wohl moglich, dass die Hilhner unserer Breiten mit Beginn der natilrlichen Diimmerung den Drang zu einem solchen Verhalten verspilren, obwohl sie die Diimmerung nicht sehen konnen.

Die Tiere werden auch nicht vermehrt gehackt, da ja gegenuber den anderen beiden Haltungsformen keine Erhohung der Anzahl der Beruhrungsabwehrlaute und der Hackaufschreie zu find en ist. Dass die Werte aus der Gitterrosthaltung bei den meisten Lautarten zwischen den Werten der anderen beiden Haltungsformen liegt, ist wohl auf das Raumangebot (ABA) und auf die besondere Bodenstruktur (ABO) zuruckzufUhren. Durch die Armut des Untergrundes an Substrat zur Beschaftigung und durch die Leblosigkeit der unphysiologischen Struktur des Gitterbodens findet sich bei diesen Hennen eine erhohte Bereitschaft zur Aggression.

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